11. Januar 2013
Brennende Kleiderfabriken in Bangladesch, Ausbeutung, Gesundheitsgefahren - niedrigen Preise in Deutschland liegen oft schlechte Arbeitsbedingungen im Ausland zu Grunde.
Das "Handelsblatt" berichtet über das Bestreben von Mittelständlern, fair im Ausland zu produzieren. Die Zeitung führt Beispiele an für deutsche Unternehmen, die Verträge mit Zulieferern haben, die sich überwachen und zertifizieren lassen. Einige Firmen betreiben sogar selbst ihre Fabriken im Ausland. Der schwäbische Schuhhersteller Bär lässt in eigenen Werken in Indien produzieren, der Hemdenhersteller Van Laack in Tunesien. Das "Handelsblatt" schreibt, am liebsten würden die Mittelständler die Produktion wieder ganz nach Deutschland holen - das sei allerdings kostentechnisch nicht möglich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)