11. Januar 2013
Der Fund war wohl doch keine Sensation.
Unterwasserarchäologen aus Mecklenburg-Vorpommern haben ein Wrack vor Hiddensee untersucht und nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dapd festgestellt, dass das Schiff doch nicht so alt ist wie zuerst vermutet.
Das Wrack war im August entdeckt und für den legänderen deutschen Dampfer "Großfürst Constantin" gehalten worden, der 1861 in der Ostsee gesunken war. Nach Angaben des Landesverbands der Unterwasserarchäologen befanden sich an Bord des jetzt entdeckten Schiffs aber Maschinen aus den 1920er Jahren, außerdem hätten Labortests gezeigt, dass das Holz erst nach 1904 geschlagen worden sei. Das Wrack sei so verfallen, dass man nicht mehr genau feststellen könne, um welches Schiff es sich handelt.
Der "Großfürst Constantin" war 1857 in Rostock gebaut worden und gilt als eines der ersten dampfbetriebene Fährschiffe auf der Ostsee.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)