14. Januar 2013
Die Debatte über Schusswaffen in den USA wird bestimmt von den Medien und Politikern.
Jetzt wollen auch die Wissenschaftler des Landes mitreden. Die Johns Hopkins Universität hat für heute und morgen 20 Experten eingeladen, um über den aktuellen Forschungsstand zur Schusswaffenpolitik und zur Gewalt in der Gesellschaft zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen für Politiker und Bürger zusammengefasst werden. Unter den Referenten sind Gesundheitswissenschaftler, Kriminologen, Mediziner und Juristen. Die Konferenz wird live im Internet übertragen - und zwar hier.
Der Johns Hopkins Universität zufolge werden in den USA pro Jahr mehr als 31.000 Menschen durch Schusswaffen getötet. Die Mordrate ist sieben Mal höher als in anderen Industriestaaten. Die Konferenz soll nach Worten der Veranstalter klare Richtlinien formulieren, wie Schusswaffen in den USA reduziert werden können, ohne dass dabei Grundrechte eingeschränkt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)