14. Januar 2013

Informatiker sollen an Unis auch ethische Fragen behandeln

Informatik-Studenten sollen keine reinen Computernerds werden.

Die Gesellschaft für Informatik fordert, dass zu der Ausbildung in dem Fach verpflichtend auch Ethik-Unterricht gehört. Präsident Oliver Günther sagte, die Informatik sei längst keine ausschließlich technisch-mathematisch orientierte Wissenschaft mehr. Sie sei zu einer Querschnittsdisziplin geworden, die viele Aspekte des Alltags berühre und das Leben der Menschen verändert habe. Informatiker müssten sich deshalb der ethischen, gesellschaftlichen, juristischen und politischen Konsequenzen ihrer Entwicklungen bewusst sein.

Im vergangenen Jahr haben sich an den deutschen Hochschulen gut 48.000 Studienanfänger für das Fach Informatik eingeschrieben. Die Gesellschaft für Informatik hat 20.000 Mitglieder und ist die größte gemeinnützige Fachvertretung im deutschsprachigen Raum.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)