14. Januar 2013
Es klingt gewaltig.
Sicherheitsexperten meinen, sie hätten einen groß angelegten Spionage-Angriff entdeckt. Seit mehreren Jahren seien diplomatische Vertretungen, Regierungsorganisationen und Forschungsinstitute systematisch nach vertraulichen Informationen durchsucht worden. Betroffen seien vor allem Einrichtungen in Osteuropa und Zentralasien.
Entdeckt wurden die Angriffe vom russischen Antivirus-Spezialisten Kaspersky Lab und Experten aus Weißrussland, Rumänien und den USA. Wer die Angreifer sind, konnte nicht ermittelt werden. Sie sprächen vermutlich Russisch, die Angriffe würden von Servern in Deutschland und Russland kontrolliert.
Den Experten zufolge nutzen die Täter Schwachstellen in den Microsoft-Programmen Word und Excel und greifen vor allem das Verschlüsselungssystem Acid an. Das Programm wird unter anderem von der Europäischen Union und der NATO genutzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)