14. Januar 2013
Ruhm macht einsam.
So könnte man die Ergebnisse einer Studie aus den Niederlanden zusammenfassen. Dabei hat eine Psychologin untersucht, wie Kinder auf besonders beliebte Altersgenossen reagieren. Ergebnis: Die populären Kinder werden zwar von den anderen als nett beschrieben, gleichzeitig aber unterbewusst eher gemieden.
Für ihre Studie zeigte die Wissenschaftlerin zehn- bis zwölfjährigen Kindern Fotos ihrer Klassenkameraden. Mochten sie den abgebildeten Mitschüler, sollten sie einen Joystick schnell zu sich heranziehen - mochten sie ihn nicht, sollten sie den Joystick wegdrücken. Gleichzeitig wurde gemessen, wie lange die Kinder das Bild betrachteten und ob sie vielleicht schnell wegschauten. Ergebnis: Auch wenn die jungen Probanden selbst angaben, dass sie ein beliebtes Kind mögen, zeigte die unbewusst gesteuerte Augenreaktion häufig eine Abneigung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)