15. Januar 2013
Manch einer versaut noch als Erwachsener immer die Pointe.
Dabei fangen wir schon im Kindergarten an, Witze zu erzählen. Der Germanist und Humorforscher Stefan Hauser sagte der dpa, Vorstufen von Witzen gebe es sogar schon bei unter Dreijährigen - dann begännen die Kinder, Wörter zu verdrehen und falsche Namen zu verwenden. Im Vorschulalter gehe es dann mit Witzen im engeren Sinn los. Und Kinder fänden genauso wie Erwachsene auch Tabu-Themen sehr komisch - die Jüngeren zum Beispiel "Pipi" und "Kacka", ab acht bis zehn Jahren kämen dann auch sexuelle Tabu-Bereiche ins Spiel. Für den Wissenschaftler spiegelt sich in den Kinder-Witzen auch wider, wie sich ihnen die Welt zunehmend erschließt - weil sie fähig seien, sich darüber lustig zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)