15. Januar 2013
Offiziell soll die Verwendung der mongolischen Sprache schon jetzt gefördert werden.
In der Realität sieht das aber in der "Inneren Mongolei", einer autonomen Region Chinas, anders aus. Das berichtet der Radiosender "Radio Free Asia". Zum Beispiel verwendeten die Behörden eher Hochchinesisch, und Absolventen von mongolischsprachigen Colleges fänden schlechter Jobs. Das wolle das Regionalparlament nun aber ändern. Die Abgeordneten wollten das Gesetz für die Pflicht zum Mongolisch-Sprechen verschärfen und mit möglichst konkreten Regeln versehen, damit das in der Praxis auch tatsächlich umgesetzt wird. Offenbar besteht eine gute Chance, dass die Zentralregierung in Peking das neue Gesetz noch dieses Jahr genehmigt.
In der Inneren Mongolei in Nordchina leben rund vier Millionen ethnische Mongolen. Offizielle Zahlen über die Monglisch-Sprachigen gibt es nicht - Schätzungen gehen aber von bis zu drei Millionen aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)