15. Januar 2013

DDVG protestiert gegen Stellenabbau bei "Westfälischer Rundschau"

Davon will die Medienholding der SPD, DDVG, nichts gewusst haben.

Sie hat die geplante Schließung der Redaktion der "Westfälischen Rundschau" durch die "WAZ"-Mediengruppe kritisiert. Letztere will das Blatt zwar erhalten, die 120 Redakteure aber entlassen. Grund sind Millionenverluste, die die "Westfälische Rundschau" in den letzten Jahren eingefahren hat. Der Medienholding der SPD gehören indirekt 13 Prozent der Zeitung. In einer Mitteilung erklärte sie, sie sei von der Entscheidung überrascht worden. Der Schritt sei zudem nicht nachvollziehbar und sehe nach seelenloser Redaktions-Klempnerei aus. Die "WAZ"-Gruppe widersprach dieser Darstellung.

Der DDVG gehört neben Anteilen an der "Westfälischen Rundschau" auch die Hälfte der "Frankfurter Rundschau", die Ende des vergangenen Jahres Insolvenz anmelden musste.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)