16. Januar 2013

Bei Winkerkrabben haben ältere Männchen bessere Chancen bei den Weibchen

Ältere Winkerkrabben-Männchen geben sich einfach mehr Mühe.

Sehen sie ein Weibchen, dann winken sie schneller und ausdauernder mit ihren Scheren als ihre jüngeren Konkurrenten. Das haben australische Verhaltensforscher bei Experimenten mit den Tieren herausgefunden. In der Zeitschrift "Biology Letters" beschreiben sie, wie sie ein Krabbenweibchen in einem durchsichtigen Plastikgefäß neben dem Bau der Männchen platzierten. Die älteren Männchen hätten früher als die jüngeren damit begonnen, winkend um das Weibchen zu werben und hätten das auch länger durchgehalten. Dabei war ihnen offenbar die Größe des Weibchens egal. Nun fragen sich die Forscher, warum das so ist. Sie vermuten, dass die Älteren einfach mehr Energie zum Winken haben. Denn jüngere Winkerkrabben-Männchen müssten viele Ressourcen darauf verwenden zu wachsen. Das sei wichtig, denn große Krabbenmännchen seien nicht nur bei den Weibchen beliebter, sie würden auch nicht so oft zum Opfer von hungrigen Vögeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)