16. Januar 2013
Die technische Elitehochschule MIT will jetzt offiziell Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem Tod des Hackers Aaron Swartz untersuchen.
Der Bericht soll analysieren, welche Schritte das MIT im Fall Swartz unternommen hat und welche Alternativen es möglicherweise gegeben hätte. Gleichzeitig schreibt der "Boston Globe", dass Swartzs Anwälte bereits in den vergangenen zwei Jahren die Ermittler um Einstellung des Verfahrens gebeten hatten, weil der 26-Jährige suizidgefährdet sei.
Aaron Swartz hatte sich vergangene Woche umgebracht, kurz bevor ein Prozess gegen ihn beginnen sollte. Der Internetaktivist hatte sich in eine MIT-Datenbank gehackt und zahlreiche Dokumente kopiert. Ihm drohten bis zu 30 Jahre Haft. Der Einbruch hatte auch einen politischen Hintergrund: Swartz setzte sich für die Freigabe wissenschaftlicher Dokumente im Netz ein, um den Zugang zu Wissenschaft für alle zu erleichtern.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)