17. Januar 2013
In den USA gibt es genug Flächen, um Pflanzen für Biosprit anzubauen.
Ein internationales Forscherteam zeigt im Magazin "Nature" einen Weg auf, um das Ziel des US-Kongresses umzusetzen. Dieser will erreichen, dass im Jahr 2022 ein Viertel aller Kraftstoffe aus regenerativen Quellen erzeugt wird. Die Forscher schlagen vor, auch sogenannte Grenzertragsböden zu bepflanzen, die eigentlich als zu mager für Nahrungspflanzen gelten. Dort könnten aber Wildpflanzen angebaut werden, aus denen der Rohstoff Zellulose gewonnen werden kann. Der wiederum kann zu Biosprit verarbeitet werden. Mehrjährige Wildpflanzen schnitten dafür in Tests im Mittleren Westen der USA am besten ab. Mit ihnen könnten laut Studie jährlich 21 Milliarden Liter Bioethanol produziert werden.
http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11811.html
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)