17. Januar 2013
Das Großbauprojekt war bereits über einen Monat vor dem Eröffnungstermin fertig - und kostete zehn Prozent weniger als geplant.
Die Rede ist nicht vom Berliner Hauptstadtflughafen, sondern von Olympia in London. Der Olympia-Projektplaner Klaus Grewe - übrigens ein Deutscher - erklärt in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", wie man das hinbekommen hat. Der Schlüssel sei die "Fleißarbeit im Vorfeld" - man habe das Londoner Olympia-Großprojekt in 14.000 Einzelvorgänge aufgeteilt und für jeden davon Kosten und Risiken kalkuliert. Außerdem sei mehr als ein Viertel des Geldes dafür eingeplant gewesen, dass etwas schief geht. Bei deutschen Projekten müsse dagegen alles möglichst schnell gehen und möglichst günstig sein - so würden am Anfang unseriös niedrige Kosten genannt, die sich später kaum halten ließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)