17. Januar 2013
Vielleicht heißt es unter Managern künftig nicht mehr "Wie hoch ist Dein Golf-Handicap?", sondern "Wie hoch ist Dein Klout-Score?".
Die "tageszeitung" berichtet über die Idee von Social-Media-Diensten, einzuordnen, wie wichtig jemand im Netz ist. "Klout" leitet sich aus dem englischen "clout" für "Schlagkraft/ Macht" ab. Der Klout-Score von 0 bis 100 generiert sich aus Klicks, Followern und Likes in den sozialen Netzwerken - die Details sind geheim. Wie die Zeitung schreibt, ist der Klout-Score bisher eher noch eine Sache für Nerds. Aber in den USA werde er zunehmend wichtig, zum Beispiel im Job. Oder für bestimmte Vergünstigungen - so habe eine Fluglinie kürzlich Menschen mit einem Klout-Score über 40 in ihre Erste-Klasse-Lounge eingeladen. Ein Soziologe sagte der "taz", so etwas könne sich auch in Deutschland durchsetzen. In einer klassenlos scheinenden Gesellschaft seien die Leute anfällig für vermeintliche Status-Aufwertungen und Bevorzugungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)