17. Januar 2013
Passend zum Tagesthema "Beichte" schauen wir ins Herkunftswörterbuch und fragen uns, woher die Redewendung "Asche auf mein Haupt" kommt.
Wenn wir "Asche auf unser Haupt" streuen, wollen wir zeigen, dass wir etwas demütig bereuen. Im Altertum gab es den Brauch, sich in Trauerzeiten die Asche der verstorbenen Verwandten auf Kopf und Gewänder zu streuen, um so seiner Trauer entsprechenden Ausdruck zu verleihen. Diese Tradition hat sich im heutigen Aschekreuz erhalten, das der Priester in der römisch-katholischen Kirche an Aschermittwoch austeilt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)