17. Januar 2013

Braune und Weiße Zwerge sind schlechte Gastgeber für bewohnbare Planeten

Astronomen entdecken in letzter Zeit immer mehr Systeme mit erdähnlichen Planeten.

Doch längst nicht alle sind theoretisch bewohnbar. Das berichtet die Zeitschrift "Sterne und Weltraum". Astronomen untersuchten das Potenzial von Planeten für Leben, die nicht um Sterne wie unsere Sonne, sondern um Braune und Weiße Zwerge kreisen. Das sind nicht ganz vollwertige Sterne oder Überbleibsel von größeren Sternen. Die Astronomen schauten sich konkret die lebensfreundliche Zone der Systeme an: Das ist ein bestimmter Abstand vom Zentralgestirn, in dem es auf den Planeten flüssiges Wasser geben kann - eine wichtige Voraussetzung für Leben. Auch Braune und Weiße Zwerge haben eine solche Zone. Allerdings rückt diese mit der Zeit sehr nahe an den Stern heran - wenn Planeten dort ankommen, haben sie oft schon so viel Strahlung abbekommen, dass kein Leben mehr möglich ist. Braune und Weiße Zwerge sind also schlechte Gastgeber für bewohnbare Planeten.

Im Netz gibt es auch eine Fach-Veröffentlichung der Astronomen zum Thema.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)