17. Januar 2013
Cybersecurity ist zu wichtig, um sie dem Zufall zu überlassen und auf den guten Willen der Unternehmen zu vertrauen.
Dieses Statement stammt von EU-Kommissarin Neelie Kroes, die morgen einen Plan für EU-weite Richtlinien vorlegen will. Die "New York Times" hat schon mal ein internes Papier erhalten und zitiert daraus. Die Richtlinien betreffen unter anderem Internet-Service-Provider, E-Commerce-Plattformen, soziale Netzwerke, Suchmaschinen und App-Anbieter. Sicherheitslücken müssen demnach sofort gemeldet werden. Sollten also Daten gehackt werden, dürfen Unternehmen die Systemlücken nicht mehr unter den Teppich kehren. Wer sich nicht daran hält, den erwarten Strafen. "Angemessen" und "abschreckend" sollen die laut Kroes sein.
Im vergangenen Jahr waren laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in nur drei Monaten 370.000 Menschen in Deutschland von Angriffen auf ihre privaten Daten betroffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)