17. Januar 2013
In Spanien sollte man sich nachts besser nicht das Bein brechen.
Denn wegen der Sparpolitik der Regierung sind in vielen Orten die Notaufnahmen während der Nacht nicht besetzt, berichtet die Zeitung "El País". Deswegen müssten Patienten bis zu 50 Kilometer zurücklegen, wenn sie in der Nacht ärztliche Hilfe benötigen. Die regionalen Regierungen begründeten die Maßnahme damit, dass in ländlichen Regionen die Notaufnahmen nur wenig genützt würden. In den betroffenen Orten lösten die Einsparungen aber eine Serie von Protesten aus. Ein Bürgermeister sagte, dass sei so, als würde man die Feuerwehr abschaffen, nur weil es gerade nicht brennt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)