18. Januar 2013
Erst hieß es, man habe ein prähistorisches Killer-Walross gefunden - jetzt scheint der Killer eher ein freundlicher Zeitgenosse gewesen zu sein.
US-Amerikanische Forscher haben neue Fossilien-Funde des Walrosses "Pelagiarctos thomasi" untersucht und festgestellt, dass die furchteinflössenden Reißzähne wohl eher dem Fischfang dienten als der Attacke auf große Säugetiere. Wie in der Fachzeitschrift Plos One zu lesen ist, soll das Walross vor 15 Millionen Jahren im Nordpazifik gelebt haben.
Die neuen untersuchten fossilen Zähne sehen laut den Forschern eher nach heute lebenden Seelöwen aus. Beeindruckend war das Urzeit-Walross trotzdem: Nach einer Rekonstruktion der Wissenschaftler brachte es rund 350 Kilogramm auf die Waage.
Noch mehr zum Ex-Killer-Walross im Plos One-Blog
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)