18. Januar 2013

Angestellter US-Informatiker lagerte eigene Arbeit nach China aus

Das Wort "Team" in "Teamwork" steht manchmal für "toll, ein anderer macht's"

Diesem Motto folgend hat ein Softwareentwickler einer US-Firma seine eigene Arbeit ausgelagert, und zwar nach China. Dort erledigte ein kleines Unternehmen seine Arbeit, dem er im Gegenzug einen kleinen Teil seines Gehalts überwies. Während er mehrere hunderttausend Dollar pro Jahr verdiente, zahlte er nur 50.000 Dollar nach China.

Den kuriosen Fall hat das US-Telekommunikationsunternehmen Verizon in seinem Blog öffentlich gemacht. Es hatte bei der Firma des Informatikers nach eigenen Angaben Sicherheitskontrollen durchgeführt.

Demnach verbrachte der Mann seinen Arbeitstag mit dem Anschauen von Katzenvideos im Internet und Besuchen in verschiedenen sozialen Online-Netzwerken. Bei seinen Kollegen und Chefs, die davon nichts wussten, sei er aber hochgeschätzt gewesen. Er sei sogar als "bester Entwickler im Hause" gefeiert worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)