18. Januar 2013
Zu den beliebtesten Personen im Sport wird Lance Armstrong auch nach seinem Doping-Geständnis nicht gehören.
Das zeigen die vielen Reaktionen auf sein Interview. Der aktuell beste Tennisspieler der Welt, der Serbe Novak Djokovic, bezeichnete den Ex-Radprofi als eine "Schande für den Sport". Armstrong solle für seine Lügen büßen. Auch Vertreter des Radsports zeigten sich enttäuscht: Der ehemalige Fahrer und geständige Doper Jörg Jaksche sagte, das Outing sei eine Pflichtaufgabe, um Armstrongs Image aufzupolieren.
Der Präsident der Welt-Anti-Doping-Behörde WADA, John Fahey, sprach von einer PR-Show, die nichts Neues gebracht habe. Das Internationale Olympische Komitee forderte Armstrong auf, alle Beweise, die er hat, den Anti-Doping-Gremien vorzulegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)