21. Januar 2013
In der zweiten Reihe sieht sich wohl niemand gern.
Auch nicht in der zweiten Reihe auf dem Podium bei der Bundespressekonferenz in Berlin. In der ersten Reihe ist Platz für neun Ministerien, fünf andere müssen nach hinten. Die Bundespressekonferenz legt die Sitzordnung fest - und richtet sich danach, welchen Ministerien-Sprechern die meisten Fragen gestellt werden. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet jetzt über einen Streit um die Sitzverteilung. Seit Anfang des Jahres müsse das Justizministerium hinten sitzen - zum Unmut des Ministeriums-Sprechers Anders Mertzlufft. Der beschwerte sich bei der Bundespressekonferenz und Regierungssprecher Steffen Seibert mit den Worten, ein Justizministerium gehöre nicht in die zweite Reihe. Laut "Süddeutscher Zeitung" hat Mertzlufft erreicht, dass das Vergabe-Modell neu diskutiert und künftig eventuell anders berechnet wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)