21. Januar 2013

Konservative Politikerin: Eltern sollen Kinder im Netz überwachen

Das klingt nach Ärger mit dem pubertierenden Nachwuchs.

Claire Perry, konservative Politikerin in Großbritannien, nennt es grotesk, dass Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet meist als privat betrachten.

Die Politikerin sagte der Zeitung "Telegraph", die Gesellschaft mache sich mitschuldig, wenn sie einen möglicherweise unsittlichen Kontakt Minderjähriger mit Fremden durchgehen lasse.

Claire Perry fordert deshalb von Eltern, ihren Nachwuchs besser über den Gebrauch des Internets und elektronischer Medien aufzuklären und die entsprechenden Aktivitäten gegebenenfalls auch zu überwachen. Außerdem schlägt sie ein klassifizierungssystem für Videos vor und rät den Eltern: Im Zweifelsfall könne man ja, bevor man abends ins Bett gehe, den Router einfach abschalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)