21. Januar 2013

Microsoft-Studie zweifelt Sparpotenzial von Münchner Open-Source-Projekt "LiMux" an

Hilft der Umstieg der Münchner Stadtverwaltung auf Linux beim Sparen - oder nicht?

Bisher hieß es immer, das Münchner Open-Source-Projekt mit dem Namen "LiMux" bringe der Stadt Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich - in einer Vorlage für den Stadtrat ist von rund elf Millionen Euro die Rede.. Dabei wurden mehr als 10.000 Rechner auf das freie Betriebssystem umgestellt. Zuvor lief darauf Windows. Wie "Focus online" berichtet, hat Microsoft eine Studie in Auftrag gegeben, die die Einsparungen im "LiMux"-Projekt gegenrechnen sollte. Das Ergebnis: München spare gar keine Millionen - vielmehr koste der Umstieg die Stadt sogar zusätzliche 43 Millionen Euro.

Die Zahlen des "LiMux"-Projekts waren bereits vorher angezweifelt worden - unter anderem von Politikern. Allerdings sorgt auch die neue Studie für Kritik - denn Auftraggeber Microsoft gilt in Sachen Linux alles andere als neutral.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)