21. Januar 2013
Steuererhöhungen können unter Umständen auch zu Mindereinnahmen für den Staat führen. Das ist ein Prizip, das sich offenbar gerade wieder bestätigt - nämlich im Fall von Tabak.
Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der in Deutschland versteuerten Zigaretten 2012 auf den tiefsten Wert seit der Wiedervereinigung gesunken. Demnach wurden 82,4 Milliarden Zigaretten versteuert, knapp sechs Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher gesunken sei der Absatz von Zigarren und Zigarillos. Pfeifentabak dagegen verzeichnet ein Plus von 12 Prozent.
Der Grund für die Zahlen aus Sicht der Statistiker: Zum 1. Januar 2012 war die Steuer auf alle Tabakerzeugnisse gerhöht worden - ausgenommen: Pfeifentabak.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)