21. Januar 2013
Die Doppelhelix-Struktur des Erbmoleküls DNA ist schon seit 60 Jahren bekannt.
Die Forscher Crick und Watson hatten sie 1953 entdeckt. Jetzt beschreiben britische Wissenschaftler im Fachjournal Nature Chemistry eine weitere DNA-Struktur: das G-Quadruplex. Das existierte schon länger als mögliches Konzept. Jetzt konnte es erstmals in menschlichen Zellen nachgewiesen werden. Während das normale DNA-Molekül aus zwei ineinander verschlungenen DNA-Strängen besteht, enthält das G-Quadruplex gleich vier solcher Stränge. Es entsteht offenbar bei der DNA-Replikation. Forscher hoffen, mit diesen Erkenntnissen in Zukunft einmal neue Therapien zu entwickeln, die die Replikation unterbinden. So könnten später vielleicht einmal Krebszellen an der Zellteilung gehindert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)