21. Januar 2013
Womöglich wünschen sich einige kritische Journalisten in Ägypten inzwischen den gestürzten Staatschef Hosni Mubarak zurück.
Nach einem Bericht des Arabischen Informationsnetzwerkes für Menschenrechte hat der Druck auf die Presse unter dem neuen Präsidenten noch zugenommen. Unter Mursi wurden demnach vier Mal so viele Berichterstatter angeklagt, wie noch unter Mubarak. Die meisten Vorwürfe lauten "Beleidigung des Präsidenten".
In dem Bericht werden auch einige Fälle aufgeführt. So unter anderem der des Moderators Tawfig Okasha. Er wurde zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er Mursi in einer Satiresendung als "letzten Pharaonen" bezeichnet hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)