21. Januar 2013

Medienwissenschaftler Ruß-Mohl gegen direkte staatliche Finanzierung von Print-Produkten

"Irgendwann sind ja auch die Postkutschen ausgestorben."

Diesen Vergleich zieht der Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl wenn es um das Überleben des Printjournalismus geht. Hier bei DRadio Wissen sagte er, Zeitungen seien als Medium nicht mehr der geeignete Transportweg. Nun sei es wichtig, dass hochwertige journalistische Inhalte über neue Wege, also zum Beispiel online, vermittelt würden.

Von direkter staatlicher Untstützung für Zeitungen hält Ruß-Mohl nichts. Zu einer Demokratie gehöre auch, dass die Menschen selbstständig entschieden, wofür sie Geld ausgeben wollten und wofür nicht. Eine direkte Finanzierung führe zu Abhängigkeiten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)