22. Januar 2013
Heute vor 50 Jahren, am 22. Januar 1963, unterschrieben Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Präsident Charles de Gaulle den "Vertrag über deutsch-französische Zusammenarbeit", besser bekannt als Elysée- oder Freundschaftsvertrag.
Ziel war es, die durch zwei Weltkriege zerrütteten Beziehungen wieder auszubauen. Die Regierungschefs der beiden Länder sollten sich ab sofort zweimal im Jahr treffen, um sich in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch der Jugend- und Kulturpolitik zu besprechen.
Im Juli 1963 trat der Elysée-Vertrag in Kraft. Es gründeten sich zahlreiche Partnerschaften zwischen Städten, Schulen und Vereinen beider Länder. Aber auch die politische Zusammenarbeit wurde stetig vertieft. Als die Europäische Union im Dezember den Friedensnobelpreis bekam, wurde auch die deutsch-französische Freundschaft gewürdigt - als zentrale Leistung für den Frieden in Europa.
Der 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages wird noch bis Juli mit einem Deutsch-Französischen Jahr gefeiert. Hier finden sich zahlreiche Veranstaltungen und mehr Details zur Geschichte der Freundschaft zwischen den beiden Ländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)