22. Januar 2013
Die Sanitäter der Zukunft haben möglicherweise nicht mehr nur Verbände, Infusionsnadeln und Beatmungsgeräte dabei - sondern auch Rettungsschaum.
Forscher im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums arbeiten nach einem Bericht des Magazins Technology Review an so einer Technik. Die Idee ist, mit dem Rettungsschaum innere Blutungen bei Verwundeten zu stoppen. Der Schaum entsteht demnach aus zwei Flüssigkeiten, die durch den Bauchnabel gespritzt werden. Er soll sich dann um die Organe legen und so Blutungen stoppen. Im Krankenhaus könnte ein Chirurg den Schaum wieder entfernen.
Ein Medizinfirma in den USA hat dem Bericht zufolge aus mehr als 1.200 Varianten die richtige Mischung zusammengestellt - unter anderem hatte sich der Schaum am Anfang zu oft mit Blut gemischt. Der Rettungsschaum ist schon bei Schweinen getestet worden. Die Technik soll für den Menschen weiterentwickelt werden - die US-Regierung zahlt dafür mehr als 15 Millionen Dollar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)