22. Januar 2013
Besonders modisch ist sie nicht.
Aber wenn die Brille das hält, was ihr Erfinder verspricht, könnte sie doch interessant sein. Ein Japaner hat eine Brille entwickelt, die den Träger vor automatischer Gesichtserkennung schützen soll. Dazu dienen Infrarot-LEDs, die die Sensoren von Kameras blenden und so verwirren. Wenn sie angeschaltet sind, kann das Gesicht hinter der Brille nicht mehr erkannt werden.
Wie die Website "Slate" schreibt, hat der Entwickler inzwischen Angebote von Unternehmen erhalten, eine kommerzielle Version zu entwickeln. Die soll dann auch ohne Stromversorgung auskommen - bisher hängt ein Kasten daran, der etwa so groß wie ein Laptop-Netzteil ist.
Inzwischen können immer mehr Kameras Gesichter automatisch erkennen - und digitale Anwendungen nutzen diese Daten zunehmend. Das ist aber umstritten - Facebook musste die Gesichtserkennung in Europa im vergangenen Jahr stoppen.
Der Entwickler hat Informationen und Bilder der Anti-Gesichtserkennungs-Brille ins Netz gestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)