22. Januar 2013
2.300 chinesische Kinder konnten in den vergangenen drei Jahren zurück zu ihren Eltern gebracht werden.
Zu verdanken ist das einer DNA-Datenbank, mit der die Abteilung gegen Menschenhandel im chinesischen Innenministerium seit 2009 versucht, Entführungsopfer aufzuspüren.
Eltern, deren Kinder entführt wurden, können DNA-Proben in die Datenbank einpflegen lassen. Die Polizei entnimmt ihrerseits befreiten oder auf der Straße aufgegriffenen Kindern und Jugendlichen routinemäßig Blutproben zum sofortigen Abgleich.
In China werden täglich fast 200 Kinder als vermisst gemeldet. Jungen werden meist als Söhne, Mädchen als zukünftige Bräute verkauft. Besonders groß ist auch der Adoptionsschwarzmarkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)