22. Januar 2013
Durch einen Erasmus-Aufenthalt entwickeln Studierende ein besseres Gespür dafür, was es heißt, ein Bürger Europas zu sein.
So beschreibt die Europäische Kommission den Nutzen ihres Programms für Studienaufenthalte im europäischen Ausland. Doch wie eine Studie der Universität Antwerpen belegt, geht dieser Plan nicht immer auf.
Wie die belgische Tageszeitung "De Standaard" berichtet|http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20130121_00441411], hat ein solcher Aufenthalt beispielsweise auf Studenten aus dem Nicht-EU-Mitgliedsstaat Norwegen eine andere Wirkung: Sie seien trotz eines Erasmus-Aufenthaltes der Meinung, dass sie in erster Linie Skandinavier seien und Europa sie eigentlich nichts angehe.
Zudem komme die Studie zu dem Schluss, dass in keinem Land die Vorgabe der EU-Kommission erreicht werde, mindestens zehn Prozent ihrer Studenten an dem Programm teilnehmen zu lassen.
Die Europäische Kommission stellt für das Erasmus-Programm jedes Jahr mehr als 450 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)