22. Januar 2013

Rückgang der Anden-Gletscher bedroht Wasserversorgung

Die Gletscher in den Anden schrumpfen dramatisch.

So beschreibt es ein internationales Forscherteam. Sie stellten fest: Die Anden-Gletscher sind in den vergangenen drei Jahrzehnten so stark geschmolzen wie noch nie seit 1800. Vor allem Gletscher in niedrigen Lagen drohten ganz zu verschwinden.

Die Wissenschaftler schauten sich auch mögliche Ursachen an. Die Niederschlagsmenge habe sich kaum verändert, wohl aber die Temperatur: Seit 1950 sei es pro Jahrzehnt etwa 0,15 Grad wärmer geworden.

Wenn die Andengletscher weiter zurückgehen, gefährdet das die Wasserversorgung der umliegenden Regionen - laut den Forschern vor allem in Peru.

Eine Vorab-Version der Studie ist auf der Website des Journals "The Cryosphere" verfügbar.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)