23. Januar 2013
Das gesetzliche Mindestalter für den Konsum von Alkohol hat Folgen für das ganze Leben.
So könnte man eine Studie aus den USA zusammenfassen. Die Forscher haben die Langzeitfolgen einer niedrigen Altersgrenze untersucht - sprich: Wie wirkt es sich aus, wenn junge Leute früher Alkohol trinken dürfen? Hintergrund ist, dass viele US-Staaten in den 70er Jahren das Mindestalter gesenkt hatten und es erst in den 80er Jahren wieder auf 21 Jahre anhoben. Das war die Grundlage für die Studie. Analysiert wurden Daten von 24.000 US-Amerikanern, die entweder in den 70er- oder den 80er-Jahren erste Erfahrungen mit Alkohol machten.
Das Ergebnis: Wenn Jugendliche früher anfangen durften zu trinken, wurde zwar nicht mehr getrunken, aber anders. Das heißt: Die Befragten mit einem niedrigen Einstiegsalter liefen Gefahr, sich später als Erwachsene häufiger so richtig zu betrinken - und seltener eher mäßig zu konsumieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)