23. Januar 2013
"Die Quellen sprechen".
So heißt ein neues Langzeitprojekt, mit dem der Holocaust dokumentiert und hörbar gemacht wird. An dem Projekt arbeiten der Bayerische Rundfunk und das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Sie haben Schriftstücke zum Holocaust ausgewählt und lassen sie einsprechen. Dabei sind sowohl Aussagen von Tätern zu hören als auch von Beobachtern und Opfern der Nationalsozialisten.
Gelesen werden die Dokumente von den Schauspielern Matthias Brandt und Bibiana Beglau. Zusätzlich erzählen Zeitzeugen, was ihnen widerfahren ist und wie sie überlebt haben. Zu hören sind außerdem Historiker, die die politischen Hintergründe erläutern und Forschungsfragen diskutieren.
Grundlage der Produktion ist eine auf 16 Bände angelegte Quellensammlung. Die Höredition wird ab dem 25. Januar im Bayerischen Rundfunk gesendet und kann online abgerufen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)