24. Januar 2013
Es könnte sein, dass wir in einigen Jahren keine USB-Sticks mehr austauschen, sondern DNA-Moleküle.
US-Forscher berichten, sie hätten ein neues Verfahren entwickelt, um DNA-Codes zu schreiben. Wie die Methode funktioniert, klingt ziemlich kompliziert: Sie zerlegten die Informationen in überlappende DNA-Fragmente, fügten Indizes hinzu und stellten sicher, dass keine Wiederholungen auftreten. Wie auch immer, das Resultat war positiv: Es traten deutlich weniger Fehler auf, als bei bisherigen Methoden.
Ausprobiert haben die Wissenschaftler das Verfahren zum Beispiel mit der "I have a dream"-Rede von Martin Luther King und den Texten aller Shakespeare-Sonette.
Warum das Ganze? Die Menschheit produziert immer mehr Daten. Speicher aber sind nur begrenzt haltbar oder extrem teuer. Deshalb rückt nun DNA in den Fokus.
Die Studie ist im Fachmagazin "Nature" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)