24. Januar 2013

Rückspiegel: Vor 165 Jahren begann der Kalifornische Goldrausch

Im "Rückspiegel" blinkt heute Edelmetall:

Am 24. Januar 1848 fand der Zimmermann James W. Marshall nahe der kalifornischen Stadt Sacramento Gold. Es begann der größte Goldrausch in der Geschichte Nordamerikas.

Innerhalb eines Jahres siedelten sich in der Gegend 80.000 Abenteurer an, bis 1853 waren es eine Viertelmillion. Es heißt, dass jeder von ihnen im Schnitt pro Tag 30 Gramm Gold schürfte - und damit 20 Mal so viel verdiente wie ein Arbeiter an der US-Ostküste. Das Nachsehen hatten die Einheimischen. Tausende Indianer starben - an eingeschleppten Krankheiten oder weil sie mit Gewalt von ihrem Land vertrieben wurden. Schon bald waren die ertragreichsten Minen jedoch erschöpft und der Goldrausch verebbte. Viele neu angelegte Ortschaften verkamen zu Geisterstädten.

Auf der Seite des "Virtual Museum of the City of San Francisco" gibt es den Bericht eines Augenzeugen über den ersten Goldfund in Kalifornien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)