24. Januar 2013

Neue Theorie: Wie der Wolf zum Hund wurde

Wie wurde aus dem wilden Wolf der Hund und beste Freund des Menschen?

So genau weiß das bis heute niemand. Wissenschaftler der Universität Uppsala in Schweden vermuten jedoch, dass die Anpassung an stärkehaltiges Futter wichtig war.

Wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature" schreiben, untersuchten sie Genproben von Wölfen und Hunden unterschiedlicher Rassen. Dabei ging es zum einen um Genregionen, die den Stoffwechsel und den Abbau von Stärke regelten, und zum anderen um solche, die vermutlich ein verändertes Verhalten der Tiere auslösten.

Die Forscher vermuten nun, dass die Domestizierung der Wölfe mit dem Beginn des Ackerbaus einsetzte. Die frühen Hunde profitierten immer stärker von landwirtschaftlichen Abfällen des Menschen, strichen immer häufiger um Siedlungen herum - und wurden irgendwann zahm.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)