24. Januar 2013

Obama-Vereidigung: SZ befragt Sarah Connor zu Problemen bei der Nationalhymne

Mit Nationalhymnen bei Großveranstaltungen ist das offenbar so eine Sache:

Beyoncé wird vorgeworfen, dass ihre Stimme bei der Vereidigung von US-Präsident Barack Obama vom Band kam. Die deutsche Sängerin Sarah Connor hatte sich 2005 bei einem Fußballspiel versungen. Die "Süddeutsche Zeitung" hat sie deshalb als "Hymnen-Expertin" zum aktuellen Fall befragt. Connor sagte, es sei ärgerlich für Beyoncé, dass der Playback-Gesang herausgekommen sei. Ihre Absicht sei aber sicher gewesen, einen guten Job zu machen. Sie habe vermutlich unter Druck gestanden. Für die Amerikaner sei die Nationalhymne schließlich das Allerheiligste. Es sei klar gewesen, dass sie nicht die Worte verhauen und dem Präsidenten mit einer Schlagzeile die Show stehlen wollte.

Ihren eigenen Patzer nimmt Connor gelassen. Das Leben gehe weiter. Und der Text der Nationalhymne sei nie wieder so oft abgedruckt worden wie in den Tagen nach dem Fußballspiel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)