24. Januar 2013
Der Begriff Super-Virus ist nicht adäquat, findet der Virologe Thomas Mettenleiter.
Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit hat im Deutschlandfunk erklärt, warum die Wissenschaft nun wieder mit mutierten Vogelgrippe-Viren experimentieren will. In der Nacht haben 40 Forscher ein Moratorium beendet.
Mettenleiter erklärte, die Wissenschaft wolle herausfinden, wie groß das Risiko einer H5N1-Pandemie sei. Die ersten Versuche mit Frettchen hätten gezeigt, dass das Ergbut des Virus' nur wenig verändert werden muss, damit es auch von einem Säugetier auf's andere überspringt. Weitere Experimente könnten helfen, herauszufinden, wie man sich auf eine mögliche Pandemie vorbereiten kann.
Mettenleiter erklärte, solche Versuche würden in Hochsicherheitslabors stattfinden, damit kein Virus nach draußen gelangen könne. Das veränderte Vogelgrippe-Virus sei gefährlich, aber nicht extrem gefährlich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)