24. Januar 2013

Multitasker überschätzen ihre Leistungen

Zum Bus laufen, dem Kind dabei ein Schlaflied vorsingen und währenddessen auf dem Smartphone noch eine E-Mail lesen.

Wer das schafft, ist ein Multitasker. Allerdings sollte die Person nicht davon ausgehen, den Bus zu erwischen, die Töne zu treffen und den Inhalt der Nachricht richtig zu verstehen.

US-Forscher schreiben im Fachjournal "PLOS ONE", wer seine Aufmerksamkeit zwischen mehreren Dingen aufteile, meine alles richtig zu machen, liefere aber meist schlechte Ergebnisse ab. Das haben sie durch Tests mit mehr als 300 Studenten herausgefunden.

Auffällig war: Je häufiger die Person mehrere Dinge gleichzeitig machte, desto schlechter waren die Resultate. Die beunruhigende Konsequenz: Diejenigen, die beim Autofahren am häufigsten das Handy nutzten, waren die schlechtesten Multitasker.

Die Psychologen attestierten den extremen Multitaskern eine hohe Impulsitivät, aber dafür eine geringe Konzentrationsfähigkeit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)