24. Januar 2013
Am heftigsten wütet die Grippe gerade in den USA und Japan - in Deutschland gibt es dagegen keine größeren Probleme.
Diese Informationen stammen nicht etwa von den Gesundheitsbehörden, sondern aus den Statistiken von Google. Die "Süddeutsche Zeitung" beschäftigt sich mit Suchmaschinen und sozialen Medien als Datenquelle, um den Verlauf von Epiedemien zu erkennen. Google ermittelt seine Informationen zum Beispiel durch statistische Analysen von Suchanfragen wie "Grippe" oder "Fieber". Laut SZ haben Wissenschaftler bereits vor einigen Jahren nachgewiesen, dass die so ermittelten Daten verblüffend genau mit Erhebungen der Behörden übereinstimmten. Die Suchmaschine sei sogar schneller.
Dem Bericht zufolge wollen jetzt US-Forscher auch den Kurznachrichtendienst Twitter nutzen. Die Wissenschaftler hätten 24 Millionen Tweets analysiert. Sie konnten zwar nur bei jedem sechsten Nutzer den Aufenthaltsort ermitteln. Das reiche aber ihrer Ansicht nach schon aus, um nützliche Informationen für Ärzte zu sammeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)