24. Januar 2013

Laufen verändert das Gehirn - zumindest bei Mäusen

Laufen entspannt und macht glücklich.

Diesen Satz würden vermutlich viele Jogger unterschreiben. US-Forscher haben jetzt in Experimenten mit Mäusen gezeigt: Laufen verändert auch das Gehirn. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, züchten die Wissenschaftler seit knapp 20 Jahren Hausmäuse, und zwar so, dass sich nur die lauffreudigsten Tiere vermehren. So seien regelrechte Laufmäuse entstanden. Sie legten pro Woche eine dreimal so lange Strecke zurück wie ihre Artgenossen.

Bei diesen Mäusen ist nach Angaben der Forscher ein Teil des Hirnstamms deutlich größer als üblich. Es handele sich um einen Bereich im Mittelhirn, in dem wichtige Zentren der Bewegungskontrolle und des Belohnungssystems liegen.

Eine Studie zu den Maus-Experimenten ist im "Journal of Experimental Biology" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)