24. Januar 2013
Der erste Job nach dem Studium ist häufig nur befristet.
Das ist die Realität für viele Hochschulabsolventen in Deutschland. Eine Umfrage des Portals absolventen-lohnspiegel.de hat ergeben: Davon sind 34 Prozent der jungen Akademiker betroffen. Nach zwei bis drei Jahren Berufserfahrung geht der Anteil der befristet Beschäftigten dann auf rund 18 Prozent zurück.
Das Portal wird von der Hans-Böckler-Stiftung betrieben. An der Umfrage nahmen rund 4.300 Menschen teil. Weiteres Ergebnis: Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen. Wer in der Wissenschaft bleiben will, bekommt an Hochschulen zu etwa 80 Prozent einen befristeten Vertrag. In der chemischen Industrie sind es nur elf Prozent der Berufsanfänger, im Fahrzeugbau sechs Prozent.
Die auf Zeit Beschäftigten verdienen übrigens auch nicht so gut: Im Schnitt knapp 20 Prozent weniger als Berufsanfänger mit Stellen ohne Befristung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)