24. Januar 2013
Es gibt nix zu sehen - im wahrsten Sinne des Wortes.
In Ungarn ist das jährliche Filmfestival abgesagt worden - zum ersten Mal seit der Gründung 1965. Der Grund: Es gibt keine neuen ungarischen Filme, die gezeigt werden könnten.
Nach Angaben des Verbands der Ungarischen Filmkünstler hat das mit dem Amtsantritt des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban zu tun. Er habe die unabhängige Stiftung, die bis jetzt über die Vergabe von Film-Fördermitteln entschieden hatte, aufgelöst. Das Ergebnis sei, dass in zweieinhalb Jahren kein einziger ungarischer Film fertiggestellt worden sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)