24. Januar 2013
Twitter muss Nutzerdaten herausgeben.
Das hat ein französisches Gericht entschieden. In dem Fall ging es um eine antisemitische Hetzkampagne auf Twitter. Geklagt hatten mehrere Organisationen, darunter der Verband jüdischer Studenten. Sie wehrten sich gegen judenfeindliche Äußerungen, die im Oktober in französischer Sprache auf Twitter erschienen waren. Der Kurznachrichtendienst muss jetzt nach der Gerichtsentscheidung sagen, wer hinter den Äußerungen steckt. Außerdem soll Twitter in Frankreich eine zentrale Stelle einrichten, bei der diskriminierende Tweets gemeldet werden können.
Das Urteil aus Frankreich ist noch nicht rechtskräftig. Die judenfeindlichen Tweets wurden inzwischen gelöscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)