24. Januar 2013

"Reporter ohne Grenzen" kritisiert fehlende Pressefreiheit in Brasilien

Pressefreiheit Fehlanzeige.

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" kritisiert die Lage in Brasilien. In einem Länderbericht kommt sie zu der Einschätzung: "Brasilien ist das Land der 30 Berlusconis."

Demnach dominieren mehrere Großkonzerne die wichtigsten nationalen Medien - ähnlich wie die Unternehmen des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi die Medienlandschaft in Italien. Dem Bericht zufolge kontrollieren außerdem viele Politiker wichtige Massenmedien - auch, wenn sie nicht offen als deren Besitzer auftreten.

"Reporter ohne Grenzen" bemängelt auch, dass Brasilien für Journalisten gefährlich ist. Mindestens fünf Medien-Mitarbeiter seien im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit ihrer Arbeit ermordet worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)