24. Januar 2013

Schrumpfende Städte: Wie plant man lebenswerte Räume?

Das 21. Jahrhundert hat ein neues Phänomen mit sich gebracht: das Städteschrumpfen.

Wenn einige wenige Zentren wachsen, müssen andere Regionen schrumpfen. In der Deutschlandfunk-Sendung "Studiozeit" sagt der Stiftungsleiter des "Denkwerks Zukunft", Reinhard Miegel,: Manche Städte tun so, als hätten sie nur eine Durststrecke zu überwinden, das ist nicht realistisch.

Damit schrumpfende Städte trotzdem lebenswert bleiben, schlägt er das Konzept der Bürgerstädte vor: Kompakte Städte, in denen Vorhandenes umgebaut wird, statt am Stadtrand neue Baugebiete zu eröffnen. Miegel plädiert außerdem dafür, die Bewohner mehr in die Planung einzubeziehen. Bürgerliches Engagement werde zwar in Sonntagsreden gepriesen, aber nicht wirklich gewollt. Hier müssten die Städteverwaltungen radikal umdenken.

Mehr zum Thema gibt´s heute Abend ab 20.10 Uhr in der Studiozeit im Deutschlandfunk.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)