24. Januar 2013

Wolkenkratzer nach Vorbild von Robbenhaaren bauen

Barthaare von Robben zeigen uns, wie wir Wolkenkratzer sicherer bauen können.

Das berichtet ein Rostocker Doktorand in seiner Doktorarbeit. Er hat unter dem Mikroskop und in Computersimulationen untersucht, warum sich die Barthaare von Robben nicht bewegen. Die Tiere können mit ihnen winzige Verwirbelungen wahrnehmen, die Fische im Wasser hinterlassen. Eigentlich müssten sich die Haare dabei wie Fahnen im Wind bewegen - tun sie aber nicht. Der Doktorand hat nach dem Vorbild der speziellen Haar-Konstruktion ein ideales Barthaarmodell erstellt.

Nach Angaben der Uni gibt die Arbeit des Maschinenbauers Hinweise darauf, wie man bei Hochhäusern und Brücken den Schwingungen entgegenwirken kann. Die Windströmungen um die Bauten können sich sonst immer weiter verstärken und schließlich zum Einsturz führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)